Fast täglich lesen wir von neuen Hacker-Angriffen und spektakulären Datendiebstählen. Die ersten Hacker erregten schon in den 80er Jahren Aufsehen. Oftmals steckten keine kriminellen Absichten dahinter. IT-begabte Einzelpersonen, in manchen Fällen Studenten oder sogar Schüler im Teenager-Alter, zeigten schon vor Jahren, wie scheinbar einfach es für sie ist, auf gesicherte interne Netzwerke von Regierungen oder Firmen zuzugreifen. In vielen Fällen waren es keine kriminellen Machenschaften, die die Hacker motivierten, sie wollten auf Sicherheitslücken aufmerksam machen. Doch natürlich gibt es auch kriminelle Profi-Hacker. Dieses Phänomen ist gleich alt wie das Internet und hat sich parallel zum Internet verbreitet und weiterentwickelt.
Die beliebtesten Ziele sind bekannt: Hacker haben es nach wie vor auf die hochsensiblen Daten von Regierungen, Banken oder Fernsehsendern abgesehen. Kein großes und bekanntes Unternehmen ist heute mehr sicher. Zu den prominentesten Beispielen der jüngeren Vergangenheit zählen Microsoft, Apple, aber auch Twitter und Facebook. Während der finanziell erlittene Schaden von den Medien immer in den Vordergrund gerückt wird sollte aber der größere, wenn auch subtilere Schaden nicht außer Acht gelassen werden: das zerstörte Image. Welcher Anwender möchte schon sein Privatleben auf einem sozialem Netzwerk teilen, wenn sich dieses nicht vor kriminellen Hackern schützen kann. Welches Bild hat eine Bank in der Öffentlichkeit, die von Hackern mit scheinbarer Leichtigkeit angegriffen werden kann?
Der Internetauftritt eines Unternehmens geht also Hand in Hand mit der Internetsicherheit. Dies haben alle großen Unternehmen früh verstanden. Doch was ist mit den Kleinunternehmen, oder den Einzelpersonen, die Waren im Internet anbieten. Gesetze und Normen sorgen dafür, dass sich die großen Unternehmen – letztlich auch in ihrem eigenen Interesse – schützen. Doch wie motiviert sind Kleinstunternehmen? Wer garantiert die Sicherheit für die Kunden? Wer hat den Überblick im Internetdschungel und wer weiß, wie man sich am besten schützen kann?
Die naheliegende Antwort heißt: Verschlüsselte Internetverbindung, oder um es kürzer auszudrücken: SSL Zertifikate.
Was sind SSL Zertifikate?
Vereinfacht ausgedrückt sind SSL Zertifikate kleine Dateien, die für eine sichere, also eine verschlüsselte Internetverbindung sorgen. Sie können von einer Authentifizierungsstelle erworben werden und stellen sicher, dass eingetragene Daten verschlüsselt – und somit nicht mehr entziffert und von Hackern verwendet werden können. Die Authentifizierungsstelle als externer Part garantiert den Internetnutzern, dass es sich um eine sichere Internetseite handelt, deren Inhaber überprüft wurde. Unumgänglich sind SSL-Verbindungen vor allem für Internetseiten, auf denen man online bezahlen kann oder Seiten, auf denen man vertrauliche Daten eingibt. Online-Banking, Webshops oder Seiten auf denen Flüge und Reisen gebucht werden sind nur ein paar der bekanntesten Beispiele.
Wann brauche ich ein SSL-Zertifikat?
Natürlich handelt es sich hierbei um hoch komplexe Dateien und Algorithmen. Innerhalb von wenigen Sekunden werden Daten verschlüsselt, übertragen und entschlüsselt. Das diese modernste Technologie mit hohen Kosten verbunden ist, versteht sich von selbst.
Es stellt sich aber dennoch für jeden Inhaber einer Website die Frage: brauche ich ein SSL-Zertifikat?
Die Antwort lautet ganz sicher „JA“ wenn einer der drei Punkte auf Ihre Internetseite zutrifft:
- Sie verkaufen Waren (oder Dienstleistungen) in Ihrem Online-Shop
und Ihre Kunden können direkt im Internet bezahlen. - Auf Ihre Internetseite gibt es Formulare zum Ausfüllen.
Persönliche (oder vertrauliche) Daten werden direkt mittels dieser Formulare übertragen. - Sie verwalten sensible Daten wie zum Beispiel:
Bankverbindungen, Adressen oder persönliche Daten Ihrer Kunden.
Aufgrund des Kostenfaktors schrecken dennoch, vor allem Einzelpersonen, vor der Anschaffung von SSL-Zertifikaten zurück. Hinzu kommt, dass wenig übersichtliches Informationsmaterial zur Verfügung steht. SSL-Anbieter haben auch unterschiedliche Produktpakete, jeweils auf die individuellen Bedürfnisse der Internetseiten-Besitzer abgestimmt. Um sich im Wirrwarr von SSL-Zertifikaten zurechtzufinden, aber vor allem um das passende Produkt sowie Hilfestellungen bei der Anschaffung und Installation zu bekommen wurde ein interaktiver Leitfaden für Kleinunternehmer entwickelt:
URL: https://www.staysecureonline.com/ssl-evolved/de

Wer also seine Kunden bei Online-Transaktion schützen und das Vertrauen der Kunden gewinnen möchte, kommt also um ein SSL-Zertifikat kaum noch drum rum. Immerhin ist die verschlüsselte Verbindung nach modernsten Stand das beste Mittel, das man lauernden Hackern entgegensetzen kann.

Eine Stunde Solarladezeit ergibt annährend 20 Minuten Gesprächszeit und ca. 8 Stunden Standby-Zeit. Das SolarStrap eignet sich aber nicht nur für Smart Phones, sondern auch für GPS-Geräte und Digitalkameras.



Der Online-Club für Geschäftsreisende 
Verschwindet die Telefonnummer bald aus unserem alltäglich Leben? Die beiden Absolventen der Hochschule Mannheim und Gründer von licobo David Amann und Felix Kollmar beantworten diese Frage mit einem klaren “Ja”. Mit ihrem Start-Up sind sie auf dem besten Weg unseren täglichen Umgang mit Kontaktdaten zu revolutionieren.
